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 | Betriebsarten:
Die Betriebsart eines Erfassungsgerätes, in denen es die Daten
mit der Software austauscht. |
 | Online
Bei dieser Betriebsart ist das Lesegerät ständig mit dem PC
verbunden und der Rechner muss eingeschaltet sein um Erfassungen verarbeiten
zu können. Jeder Lesevorgang wird sofort an den Computer geleitet und muss
dort von einem Kommunikationsprogramm mit der PC-Uhrzeit in die Datenbank
geschrieben werden. Folgend werden von diesem Programm, je nach Einstellung,
persönliche Anrede, Zeit- und Urlaubsstatus und/oder Mitteilungen über das
Display des Lesegerätes ausgegeben. Im normalen Wartemodus erfolgt
normalerweise die Ausgabe von Datum und Uhrzeit. Da es sich dabei um
"dumme" Terminals handeln kann, ist ein Online-Lesegerät meistens
günstiger als eine Offlline-Variante. |
 | Offline
Da ein Offline-Terminal auch ohne aktiven PC einsetzbar ist,
benötigt es mindestens neben dem Lesekopf, einen Speicher und eine
Echtzeituhr. Komfortable Offline-Systeme haben nicht nur einen
Speicher für Erfassungsdaten, sondern zusätzlich auch für
Personalinformationen ( Kartenberechtigungen, Namen, Zeitstatus,
Mitteilungen ). Im Offline-Betrieb wird jede Erfassung ggfs. gegen die
Kartenberechtigung geprüft und mit der Uhrzeit im Speicher des Lesegerätes
abgelegt. Je nach Geräteversion erhält der/die Mitarbeiter/in den Namen,
Zeit- und Urlaubsstatus und/oder Mitteilungen auf dem Display angezeigt. Das
Kommunikationsprogramm nimmt dann ein- oder mehrmals täglich Kontakt mit
der Station auf und holt die gelesenen Daten ab. Falls technisch
unterstützt werden dann einmal täglich der Berechtigungsstatus und
personenbezogene Daten in dem Lesegerät neu abgespeichert. Die
Datenübertragung kann hierbei wahlweise auch über Modem erfolgen.
Je nach Gerät ist auch ein Automatikbetrieb zwischen Online und Offline
möglich (Semi-Online). Hierbei wird der Lesevorgang zuerst an den PC
übermittelt. Falls dieser nicht eingeschaltet ist und nicht mit einer
Quittung antwortet, werden die Daten Offlline gespeichert und erst dann an
den PC gesendet, wenn dieser wieder verfügbar ist. |
 | Polling
Der Polling-Betrieb ist wir ein Offline-Betrieb, bei dem jedoch
die Daten in einstellbar kurzen Zeitabständen von dem
Kommunikationsprogramm abgerufen werden. Dies hat den Vorteil die Daten
relativ kurzfristig in der Datenbank verfügbar zu haben, ohne ständig
Rechnerkapazität bereitstellen zu müssen. Hierzu können die
Offline-Terminals eingesetzt werden. Der Pollingbetrieb muss jedoch von der
Kommunikationssoftware unterstützt werden. |
 | mobil
Dies betrifft die Datenerfassung an wechselnden oder nicht mit
den erforderlichen Betriebsbedingungen ausgerüsteten Arbeitsbereichen. Eine
typische mobile Datenerfassung ist z.B. die Erfassungen von Leistungen im
Pflegebereich bei den Patienten. Hier kommt dann eine mobiles Lesegerät mit
Speicher, Echtzeituhr und Akku- oder Batteriebetrieb zum Einsatz. Je nach
System verfügen diese Geräte u. U. noch über ein Auswahlverfahren, bei
dem einzelne Möglichkeiten aus einem Menü gewählt werden können. Zum
Abschluss eines oder mehrerer Tage wird dann das Gerät in eine
Kontaktschale gesteckt und die Daten an den Rechner übertragen. Oftmals
dient die Kontaktschale auch gleichzeitig dazu, den Akku zu laden.
Eine Sondervariante der mobilen Geräte sind die, bei denen nicht das Gerät
sondern nur der mobile Speicher zur Kontaktschale des PC gebracht und dort
ausgelesen wird. Der typische Einsatzbereich hierfür ist z. B. der
Bauwagen. |
 | Telefon
Wahlweise kann jedes Telefon mit Tonwahl zur Zeiterfassung
eingesetzt werden. Dies öffnet kostengünstige Wege für Behörden und
Unternehmen mit verteilten Bereichen. Idealerweise dann, wenn diese ein
"hausinternes" unternehmensweites Telefonnetz haben, denn es wird
eine Telefonverbindung aufgebaut. Die Personifizierung erfolgt durch die
Eingabe des persönlichen PIN-Codes über die Tastatur. Die dabei
entstehenden Töne werden durch eine spezielle Telefonkate im Rechner
empfangen und ausgewertet. Für Buchungsarten und Abfragen kann ebenfalls
die Telefontastatur verwendet werden. Gewünscht Aussagen zu Zeit- und
Urlaubsstatus werden als Klartextmitteilung in der Karte generiert und
übermittelt. |
 | Handy
Die Erfassung über Handy unterscheidet sich von der zuvor
genannten dadurch, dass keine Telefonverbindung aufgebaut wird. Hier wird
über die Rufnummer des Handys erkannt, wer anruft. Die Durchwahlnummer die
angerufen wird, bestimmt die Erfassungsart. Somit kann eine Erfassung
erfolgen ohne Kosten zu verursachen. Nach einer erfolgreichen Buchung wird
dann das anrufende Handy vom PC zurückgerufen und die Erfassung bestätigt.
Ein Sondervariante dieser Erfassungsart ist die Handyerfassung
mit Quittungssignalgeber.
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