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 | Datenübertragung:
Die Art und der Weg, wie die erfassten Daten vom Lesegerät zu
dem Rechner mit dem Auswerteprogramm und zurück gelangen. |
 | RS 232, die Variante für 1 Gerät an 1 seriellen
Anschluss des Computers.
Eine Drahtverbindung (mindesten 3 Adern) über die die Datenteile
nacheinander als 0 und 1 bzw. Minus und + x Volt übertragen werden. Hierbei
muss die Geschwindigkeit ( z.B. 9600 Baud) , die Prüfungsbedingung für das
einzelne Zeichen (keine Prüfung, in Summe auf 1, in Summe auf 0) , die
Anzahl der 0/1 Folgen pro Zeichen ( 7=128 / 8 = 256 verschiedene
Möglichkeiten) und die Anzahl der Stopbits, die ein Zeichen von einem
anderen Zeichen trennen, sowohl bei den Sende- als auch bei dem
Empfangsgerät identisch eingestellt sein (z. B. 9600,N,8,1). Die maximale
Länge nach Norm sollte 20 Meter nicht überschreiten. Es gibt in unserem
Kundenkreis jedoch Einsatzbereiche bis über 80 Meter, wobei aber auch
bereits ab 35 Meter ein Verstärker erforderlich sein kann ( abhängig vom
verwendeten Kabel und den elektrischen Umgebungsbedingungen ( starke
Motoren, Neonröhren usw.)) |
 | RS 485, die Variante bei der bis zu 32/255 Geräte
über einen Wandler an 1 seriellen Anschluss des Computers angeschlossen
werden können.
Die Datenübertragung/-prüfung ist ähnlich der RS 232
(3-adrig). Allerdings wird hierbei zu jedem übertragenen Datensatz die
Gerätenummer von/für wen diese Daten bestimmt sind, mit übertragen. Dies
gestattet mehrere Geräte an einem Datenbus ( das Kabel geht vom Rechner zum
1., 2., 3. ...Lesegerät nacheinander) zu betreiben und die Daten werden
gezielt von/an das, durch die Gerätenummer identifizierte Gerät
übertragen. Hierbei muss natürlich jedes Gerät, welches am Bus
angeschlossen ist, seine eigene unterschiedliche Gerätenummer (Geräte ID
(Hausnummer)) eingestellt haben. Durch die differenten elektrischen
Eigenschaften kann ein RS 485 Datenbus bis zu 500/1000 Meter lang sein und
muss am Ende mit einen s.g. Abschlusswiderstand beendet werden, um das
gesamte Übertragungssystem möglichst unabhängig von Fremdeinwirkung zu
betreiben. |
 | TCP/IP, hierbei wird ein Lesegerät oder ein Bus mit mehren Lesegeräten
über das Netzwerk so angesprochen, als ob es/er ein eigener Computer wäre.
Bei dieser Anschlussart unterscheidet man
Systeme mit integriertem Web-Server ( ein Verfahren, bei dem sich das Lesegerät
als "intelligentes" Gerät wie eine umfangreiche Internetseite
darstellt ) oder die Variante, bei der das Lesegerät seriell angesteuert wird
(siehe RS 232) und die Datenübertragung statt über ein spezielles Kabel über
die Leitungen des Netzwerkes übertragen wird. Bei dieser zweiten Variante wird
auf dem gewünschten Computer ein s.g. "Com-Server" eingerichtet, der
dafür sorgt, dass die Daten statt auf der seriellen Schnittstelle des Rechners
über die Netzwerkkarte übermittelt werden.
Der Vorteil der Netzwerkübertragung besteht darin, dass bei vorhandener
strukturierter Verkabelung ( eine 8-adrige sternförmige Verkabelung, die sowohl
für Daten als auch Telefon, Fax usw. genutzt wird ), jeder der angeschlossenen
Rechner zur Datenübernahme bestimmt werden kann.
Falls das Lesegerät in einem Bereich installiert werden soll, an dem keine
freie Leitung vorhanden, jedoch im Nahbereich ein Rechner mit dem Netzwerk
verbunden ist, kann man die vorhandene Leitung doppelt nutzen. Hierzu bieten wir
Adapter die die 8-adrige Leitung in 2 x 4-adrige Segmente aufteilt (für eine
Netzwerkverbindung werden nur 4 Adern benötigt).
Die Kabellänge von einem Sternpunkt mit Switch oder Hub ( dies sind die
Geräte, die alle am Netzwerk angeschlossenen Geräte miteinander verbinden) zum
Gerät sollte 100 Meter nicht überschreiten.
Damit ein Gerät im Netzwerk adressiert werden kann, ist diesem zuvor eine
IP-Adresse zuzuweisen. Dies ist eine Zahl die sich aus 4 Blöcken, mit je bis zu
3 Zahlen, getrennt durch einen Punkt zusammensetzt (z.B. 192.168.60.22) . Jeder
Block kann Zahlenwerte zwischen 0 und 255 besitzen. In einer Netzwerkstruktur
müssen üblicherweise mindesten die ersten beiden Blöcke, typischerweise die
ersten 3 Blöcke im gesamten Netzwerk des Unternehmens identisch sein
(vergleichbar mit Land, Ort, Strasse, Hausnummer) . Über den letzten Block (
die Hausnummer) unterscheiden sich die einzelnen Geräte. Deshalb darf die dort
eingetragene Zahl nur 1 mal im gesamten Netzwerk vorkommen. |
 | WLAN, dies ist ebenfalls eine netzwerkgestützte
Anschlussvariante, jedoch ohne Kabel (wireless local area network).
Der eigentliche Unterschied zu TCP/IP
besteht darin, dass keine Kabel zum Einsatz kommen. Die Datenverbindung erfolgt drahtlos
über Funk und arbeitet auch mit s.g. IP-Adressen. Somit gelten die gleichen
Bedingungen wie zuvor TCP/IP. Da die Funkverbindung jedoch auch außerhalb des
Gebäudes verfügbar sein kann, ist es wichtig die Übertragung zu
verschlüsseln. Dies erfolgt mit dem Betriebssystem bzw. mit der zu den WLAN
gehörenden Programmen.
Die Reichweite, in der die Lesegeräte von dem zentralen Funkpunkt montiert
werden können ist abhängig von den verwendeten Geräten und dem Gebäude (
Stahlbeton, Wände o. ä . reduzieren die Reichweite) und beträgt typisch
zwischen 20 und 300 Metern.# |
 | Bluetooth, dies ist eine Funkübertragung für
geringe Entfernungen
Bluetooth wurde entwickelt, um z. B. das Kabel vom PC zum Drucker,
vom Handy zum Laptop usw. zu ersetzen. Also eine Funkstrecke mit standardmäßig
geringer Reichweite. Mittlerweile gibt es eine zweite Variante davon, die auch
Entfernungen bis zu 100 Metern überbrücken kann. Dies Verfahren kann
man idealerweise nutzen, wenn das Lesegerät nachträglich in einem
repräsentativen Bereich installiert wird und kein Datenkabel verlegt werden
soll. Die dann zum Einsatz kommenden Bluetooth-Adapter wandeln das serielle
Signal in ein Funksignal und am Lesegerät wieder zurück zu RS 232. Deshalb
gelten für die Übertragung auch die zuvor genannten RS 232 Eigenschaften.
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